Mit Charme & Nachhaltigkeit


 

Unsere Region ist ein Naturschutzgebiet, nah am Ursprung der Traun und stellt den Kern des Salzkammergutes dar. Der See und die umliegenden Gemeinden Hallstatt, Obertraun, Bad Goisern und Gosau wurden außerdem von der UNESCO als World Heritage Area ausgezeichnet. 

Eine Familiengeschichte, über drei Generationen, mit einem nachhaltigen Ziel!

Schon in der ersten Generation wurde etwa ein Hektar Grund aus dem Park ausgespart, um eine alte natürliche Au zu erhalten, um somit das Leben und die Paarung von Tieren zu schützen. "Stierwiese" nannte man früher diesen Seegrund, in welchem die Stiere weideten.

 

Wir verwenden zum Heizen und um Warmwasser zu erzeugen, kein Mineralöl,  Gas oder Nuklearenergie, sondern nur erneuerbare Holzenergie, großteils vom eigenen Holz, in mühsamer Arbeit geschnitten, gespalten und jahrelang zum Trocknen gelagert.

 

Wir verwenden auch keine Pestizide, sondern pflegen diesen Park ökologisch, nur mit händischer Arbeit, um den Pflanzen einen besseren Lebensraum zu bewahren und dabei Flora und Fauna zu respektieren. Wir kaufen keine fremde, oft kontaminierte Erde, sondern bilden unsere Erde selbst auf Böschungen, um einen homogenen Humus zu schaffen. Dies setzt voraus, dass die Böschungen mit altem Holz, Grünschnitt und Blättern im Herbst vermengt werden, was wiederum Kleintieren eine Existenz ermöglicht. Dies bereitet uns viel Freude und Arbeit.  

Somit haben wir auch keine asphaltierten oder gepflasterten Wege, sondern charmante lebendige Naturwege, wie man sie von Englischen Parks kennt und schätzt.

Eine mühsame Arbeit, aber wir werden von der Natur selbst reichlich belohnt. Unser Park ist im Lauf der vielen Jahre ein Paradies geworden, für seltene, oft naturgeschützte Pflanzen, sowie für Vögel und viele andere Tiere und auch für uns. Selbstverständlich erwarten wir von unseren Gäste, den gleichen Respekt für Flora und Fauna.

Der Hallstättersee: ein wildromantischer Gebirgssee

Diese Kraft macht den Reiz des Hallstättersees aus, mit Landschaftsszenen wie aus einem "Waldmüller", aber diese majestätischen und auch gewaltigen Wassermassen, zwingen uns dazu die Natur besser zu verstehen, auch stets auf sie zu hören und dementsprechend zu handeln.

Kein Baumaschinengerechter Strand, sondern etwa 300 Meter eigener naturgeschützter Naturstrand, den man täglich pflegen muss. Fast zweiwöchentlich muss man hier händisch die Schäden von kleinen Hochwässern beheben, und die gestrandeten, angeschwemmten natürliche Überreste des Waldes entsorgen. Regelmässig werden wir außerdem Opfer von sogenannten „Katastrophen“ Hochwässern. Aber diese Gewalt ist teil dieser einzigartigen Natur, die uns so sehr fasziniert!

Vielfalt an heimischen Bäumen

Nachhaltigkeit heißt auch eine Vielfalt an heimischen Sorten. Im Park findet man viele verschiedene Weidenarten, Erle, Esche, Eberesche, Elsbeere, Linden, Buche, Hainbuche, Birke, Eibe, Ulme, Bergahorn, Schwarzpappel, Eiche, Maroni, Edelkastanie, Robinien, Apfel, Wildapfel, Wildkirschen, natürlich auch Fichten, Tannen, Kiefer, Föhren, Lärche, sowie Flieder, Sommerflieder, Haselnuss, Hartriegel, Ginster, Maulbeerbaum, Wacholder, Buchsbäume, Berberitze, Hollunder, Brombeeren, Hortensien, Magnolien, usw...

Um diese Bäume zu erhalten und gegen Parasiten, Krankheiten, sowie auch Umwetter zu schützen, müssen wir sie stets zurückschneiden und pflegen.

See mit Trinkwasserqualität

Am Hallstättersee sind Motorboote nicht erlaubt (außer für die Wasserrettung und die Polizei).

Am Hallstättersee verkehren heute zum Transport von Personen oder Holz, sowie in der Vergangenheit auch zum Salztransport  (Salzzillen), im normalen Alltag, diese flachen, eleganten Fuhren (Plätte) aus Fichten oder Lärchenholz. Diese werden wie die Venezianischen Gondeln seitlich stehend gerudert, größere Fuhren nennt man Muzen (Zillen) welche von mehreren Personen links und rechts stehend ,von vorne als auch von hinten, gerudert werden müssen. Dadurch ist der Hallstättersee nicht nur besonders ruhig, sondern ökologisch besonders wertvoll.

Campen: eine Philosophie

Campen ist für uns zuerst eine Philosophie, eine Art zu sich selbst zurückzufinden, fast würden wir sagen eine Glückstherapie im Einklang mit der Natur. Beim Campen kann man eine „erdische“ Dimension erleben, die wir in der Regel im stätdischen Alltag vermissen. Dieses tägliche Wunder der Natur zu spüren und zu genießen, heißt auch diese Natur zu respektieren. Dafür stellen wir diesen großen Park zur Verfügung, in einer atemberaubenden Landschaft, als sozusagen, geistige Lunge für unsere Gäste, deswegen versuchen wir so gut wie möglich, Mensch und Maschine (Auto) zu trennen und den Verkehr am Campingplatz zu minimieren.

 

Ein echter Park ist anders als eine Betonfläche, oder eine Baumfreie Wiese, nicht gerade pflegeleicht. Die Bäume und Sträucher müssen zurück geschnitten und die Blätter täglich gesammelt werden (gerade die heimischen Erlen verlieren ständig ihre Blätter). Die Blumen müssen eingewintert, geteilt, umgetopft, nach der Blüte zurückgeschnitten werden usw. Der Rasen, gepflegt, frisch dränagiert, immer wieder gesät, die Erde mit Sand gemischt etc. Alles ökologisch, nachhaltig, weitgehend händisch und alles ohne Pestizide. Um diesen Einklang zu erreichen sind wir auf die Kooperation und die Hilfe unserer Gäste angewiesen.

 

Es fällt manchmal schwer zu verstehen, warum zB. Gäste einen Haselnussstrauch am Rand ihres Platzes schneiden, weil er für sie die freie Sicht auf Hallstatt verhindert. Diese Sträucher brauchen vor allem die Eichkätzchen und Buntspechte als Nahrungslieferanten.

Oder welche Ohnmacht darf man empfinden, wenn manche andere Gäste (wie vor einiger Zeit eine Pfadfindergruppe), eine etwa 15 jährige Rot-Buche in diesem Park umschneiden, einfach weil Sie den Mittelsteher von ihrem Gemeinschaftszelt vergessen haben und dieser wunderschöne gerade Stamm diesen Herrschaften besonders in´s Auge stach !

Oder was kann man dazu sagen, wenn manche Fahrer nach dem Regen, trotz Absperrung (mit schönen alten Ketten) mit ihrem Auto oder Mobilhome durch denn mühsam gepflegten Rasen fahren und 20 cm tiefe Furche hinterlassen, die eine ganze Saison spürbar bleiben. Danach müssen dort andere Gäste ihre Zelte aufbauen oder einfach dort in der Sonne liegen! Andere graben Kanäle durch diesen gepflegten Rasen um Wasser abzuleiten!

Oder welche Empörung, wenn Gäste auf die Wildenten, oder die Schwäne welche bei uns nisten und sich bei uns heimisch fühlen, mit Steinen bewerfen und sich dabei köstlich amüsieren und Eltern seelenruhig dabei zusehen, wie Ihre Kinder ein Schwanenbaby zu Tode steinigen !

Auch unsere kleine Sammlung an authentischen Gipsy Wägen, wird von manchen xenophoben Gästen als politisches Statement gewertet und rufen derart bösartige Reaktion hervor, über welche normal frei denkende Menschen, nur Ratlosigkeit und Verblüffung empfinden können.

 

Wie gesagt Campen ist eine Lebensphilosophie, es bedeutet loslassen, psychisch frei werden, sich mit der Natur, mit seinen oft so konträren Mitmenschen und somit mit sich selbst einzustimmen!

 

Auch in diesem Frühling haben wir im Sinn von Nachhaltigkeit 200 junge heimische Eibe erworben und gepflanzt.

Wir ersetzen immer wieder vom sogenannten Zünsler ( eine eingeschleppte Buchsbaumkrankheit, die diese Pflanzen in Rekordzeit vernichtet) befallene Buchsbäume, durch Buchssorten denen diese Krankheit nichts anhaben kann. Da sich im Park mehrere hunderte Buchsbäume befinden( wie es in den Parklandschaften des 19.Jhd. üblich war) bedeutet dies einen enormen Aufwand, da man schon große Pflanzen einsetzen muss, um den Charakter des Parkes zu bewahren. Diese Krankheit vernichtet zur Zeit die schönsten und berühmtesten Parklandschaften von Europa und wird zu einem Wettlauf mit der Zeit.